Dienst- und Werkvertragsrecht

Durch den Werkvertrag wird der Unternehmer zur Herstellung des versprochenen Werkes, der Besteller zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Dem Auftraggeber kommt es beim Werkvertrag also auf die Herstellung eines Werkes an. Dabei muss es sich nicht um ein Werkstück im wörtlichen Sinne handeln. Es reicht aus, dass er am Ende der Tätigkeit ein bestimmtes Ergebnis erhält (Werkvertrag ist z.B. der Auftrag zur Reparatur eines Fahrzeugs. Ergebnis ist, dass der Fehler behoben wird).

Durch den Dienstvertrag wird derjenige, welcher Dienste zusagt, zur Leistung der versprochenen Dienste, der andere Teil zur Gewährung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Der Auftraggeber erteilt beim Dienstvertrag also nur einen Auftrag zum Tätigwerden. Ein Ergebnis will und kann der Beauftragte nicht garantieren. Typische Dienstverträge sind beispielsweise der Arbeitsvertrag, der Versicherungsvertrag, der Mandatsvertrag bei einem Rechtswalt oder der Internetprovidervertrag.

Gerne beraten wir Sie umfassend in diesen Rechtsgebieten und unterstützen Sie bei der Durchsetzung bzw. Abwehr von Ansprüchen. Es empfiehlt sich schon bei Beginn des Vertragsverhältnisses, klären zu lassen, um welchen Vertragstyp es handelt.